Kategorie: Genuss

Wie viele Hersteller brauchen Lebensmittel?

Was auf den Tisch kommt, muss produziert werden. Das Märchen vom romantischen Bauer und seinem lieben Vieh ist freilich nicht haltbar.

Schauen wir uns einen ganz einfachen Lebensmittel-Teilmarkt an: den für Tafelwasser. Allein Nestlé steckt hinter Wassermarken, die man bisher einem italienischen Signore oder einem lebenslustigen Franzosen zugeschrieben hatte: → hier

Bitteschön: Das muss nicht schlecht sei, allerdings geht Vielfalt bei Lebensmitteln anders. Was meint Ihr?

Kann man Nahrung genießen, die auf dem Müll landet?

Wenn sie zu krumm ist, wird die Gurke nicht geerntet, sondern untergepflügt – wenn sie nicht zuvor von der Kölner Initiative „The Good Food“gerettet wird. Die nimmt sich jenen Nahrungsmitteln an, die auf dem Müll laden sollen, weil sie nicht in die 08/15-Ästhetik der Supermärkte passen.

Mehr darüber im Beitrag von D-Radio → hier

Wer kennt ähnliche Initiativen in der Region Rhein-Neckar?

Geschmacksnerven kitzeln und trainieren

Einige verwechseln Genuss mit Snobismus. Genuss hat weniger zu tun mit „Viel Geld für etwas ausgeben“. Genuss bedeutet vielmehr, dass man hin-schmeckt, dass man den Angriffen auf sein Geschmacksnerven widersteht.

Konkretes Beispiel: Zucker in Kindergetränken (siehe Bild rechts). Drogenbeauftragte bezeichnen Zucker als „Einstiegsdroge, auf denen die meisten hängenbleiben“.

Bei der Genussmeile möchten wir Kindern – gerne gemeinsam mit Schulen – die Gelegenheit geben, ihre Geschmacksnerven nicht nur zu kitzeln, sondern zu trainieren.