Bei frischen Temperaturen genießen

Keine Frage: Wir hätten uns für den Genussmeilen-Samstag frühlingshaftere Temperaturen gewünscht (allerdings sind wir auch ganz froh, dass keiner das Wetter „machen“ kann!

Deswegen machen wir das Beste aus dem Wetter, das wir nach der Wetterprognose der Wetterstation Mannheim (einfach auf das Bild klicken) recht positiv sehen: Am Samstagsnachmittag/-abend der 1. Genussmeile Lindenhof soll es Sonnenstunden geben (nur der Standaufbau soll wohl Regen erleben…).

Und gegen Temperaturen um die 10 Grad packen wir uns kuschelig ein: „Es kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.“

Mehr zum Wetter auf → www.Wetter.Mannheimer-Stadtevents.de

Mehr zum Genießen auf → www.Programm.Genussmeile-Lindenhof.de: Wir freuen uns auf Euch!

Genussmeile in den Medien

Der „Mannheimer Morgen“ über die Premiere der Genussmeile Lindenhof:

Bezirksbeirat Lindenhof unterstützt die Genussmeile

Mit 500 Euro aus dem Stadtteilbudget unterstützt der Bezirksbeirat Lindenhof die Genussmeile. Diese Entscheidung fiel in der vergangenen Sitzung des „Stadtteilparlamentes“.

Das Geld möchten wir einsetzen, um Menschen über Genuss auf dem Lindenhof zu informieren: einige Standanbieter stehen beispielsweise im April KiTa-Kindern zur Verfügung, um zu zeigen wie Brot gebacken und Trockenobst hergestellt wird.

Wie viele Hersteller brauchen Lebensmittel?

Was auf den Tisch kommt, muss produziert werden. Das Märchen vom romantischen Bauer und seinem lieben Vieh ist freilich nicht haltbar.

Schauen wir uns einen ganz einfachen Lebensmittel-Teilmarkt an: den für Tafelwasser. Allein Nestlé steckt hinter Wassermarken, die man bisher einem italienischen Signore oder einem lebenslustigen Franzosen zugeschrieben hatte: → hier

Bitteschön: Das muss nicht schlecht sei, allerdings geht Vielfalt bei Lebensmitteln anders. Was meint Ihr?

Salat als Schnitzel, Heuschrecke auf den Teller?

„Was essen wir morgen?“ Mit dieser Frage befasst sich nicht nur die Deutsche Welle → hier.

Auch bei der Genussmeile im April 2017 befassen wir uns mit der Frage:

  • Vorgesehen ist, dass Kinder und Jugendliche ihre Ideen dazu beitragen;
  • und natürlich auch, dass Große und Kleine probieren können, was Ihnen schmeckt.

Das Programm wächst immer mehr: → hier

Kann man Nahrung genießen, die auf dem Müll landet?

Wenn sie zu krumm ist, wird die Gurke nicht geerntet, sondern untergepflügt – wenn sie nicht zuvor von der Kölner Initiative „The Good Food“gerettet wird. Die nimmt sich jenen Nahrungsmitteln an, die auf dem Müll laden sollen, weil sie nicht in die 08/15-Ästhetik der Supermärkte passen.

Mehr darüber im Beitrag von D-Radio → hier

Wer kennt ähnliche Initiativen in der Region Rhein-Neckar?

Geschmacksnerven kitzeln und trainieren

Einige verwechseln Genuss mit Snobismus. Genuss hat weniger zu tun mit „Viel Geld für etwas ausgeben“. Genuss bedeutet vielmehr, dass man hin-schmeckt, dass man den Angriffen auf sein Geschmacksnerven widersteht.

Konkretes Beispiel: Zucker in Kindergetränken (siehe Bild rechts). Drogenbeauftragte bezeichnen Zucker als „Einstiegsdroge, auf denen die meisten hängenbleiben“.

Bei der Genussmeile möchten wir Kindern – gerne gemeinsam mit Schulen – die Gelegenheit geben, ihre Geschmacksnerven nicht nur zu kitzeln, sondern zu trainieren.

Genussmeile ist auch Wirtschaftsförderung vor Ort

Wenn wir für April 2017 erstmals zur Genussmeile auf dem Lindenhof einladen, dann ist das auch eine Art von Wirtschaftsförderung:
  • Wir wollen nämlich erfahren, welche Angebote sich die Lindenhöferinnen und Lindenhöfer für ihren Stadtteil wünschen.
  • Und wir wollen Gewerbetreibende (gerade auch von außerhalb) zusammenbringen mit Immobilienbesitzern, die ihre Gewerbeflächen leerstehen lassen.